Dhunche

Abenteuerliche Busfahrt in das Bergdorf Dhunche

Wetter: sonnig bis bedeckt, warm und trocken

Strecke: Busfahrt von Kathmandu nach Dhunche

max. Höhe: ca. 2140 m ü.NN

Heute nun endlich ging es los in die Berge. Früh ca. 8.00 Uhr starteten wir mit dem Privatbus Richtung Dhunche. Das Gepäck lag auf dem Dach, die Guides (Führer in den Bergen), der Koch und unsere fünf Porter (Träger) saßen mit uns im Bus.
Bus nach DhuncheZuerst war die Straße noch heilwegs asphaltiert, aber später wurde sie zu einer abenteuerlichen Schotterpiste. Die Strecke ging vorbei an interessanten Dörfern und kunstvoll angelegten Terrassen für Reis und Getreide. Unterbrochen wurde die Fahrt nur durch Polizei- und Armeeposten. Am letzten wurde sogar unser Gepäck auf dem Dach überprüft. Die Soldaten waren zwar sehr freundlich, aber so richtig geheuer war es mir nicht. Einer wollte die Fotos von meiner Conny und Erik sehen und sie gleich behalten. Da habe ich aber entschieden Widerspruch eingelegt.
Unsere Lodge „Hotel Sangroula“ in Dhunche war nicht besonders schön. Die sanitären Einrichtungen brauche ich nicht zu erwähnen, denn es waren außer einem schmutzigen Waschbecken und einem Verschlag mit Loch im Boden (diente als Toilette) keine vorhanden. Ich glaube, ich sehnte mich damals schon nach einem ausgedehnten Termin in der heimischen Badewanne.
Die Stimmung in der Gruppe war gut. Das Einzige was mit der Zeit nervte, war das ewige Gerede und Gescherze, wenn es darum ging, etwas Wichtiges zu besprechen oder zu entscheiden. In Dhunche war ich sehr gespannt, was wohl die nächsten Tage und Wochen an neuen Eindrücken und Erlebnissen bringen würden. Vor allem der Verzicht auf jeglichen Komfort und die allgegenwärtige Verschmutzung, sei es die Toilette, die Waschgelegenheit, welche teilweise gar nicht vorhanden war, oder das Bett, setzten mir in den nächsten zwei Wochen besonders zu.

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