Kathmandu bei Nacht

Mein letzter Aufenthalt in Kathmandu ehe es nach Hause geht

Wetter: sonnig, sehr warm und trocken

Strecke: Kathmandu

max. Höhe: ca. 1300 m ü.NN

ThamelHeute früh standen wir nicht so zeitig auf. Ich hatte gut geschlafen, nachdem ich gestern ausgiebig geduscht hatte. Was für eine Wohltat. Wir hatten diesmal ein Zimmer mit Dusche und WC bekommen. Es war wesentlich angenehmer und bequemer, als das erste Mal im Hotel „Shakti“. Frühstücken wollten wir wieder in dem Dachcafé, welches wir schon zu Beginn des Monats besucht hatten, aber man sagte uns, dass es heute kein Frühstück gäbe. Ich vermute mal, weil heute Sonnabend ist und dieser ist in Nepal Feiertag. Am Sonntag wird normal gearbeitet.
Also gingen wir ins Hotel zurück und frühstückten dort. Ich aß Omelette, Toast mit Butter und Marmelade, gebratene Tomate und Kaffee. Dann gingen wir in Thamel spazieren. Ich kaufte bei einem Papierwarenhändler Kalender aus handgeschöpften Reispapier als Mitbringsel für die verschiedensten Verwandten und Bekannten. Es war wieder sehr heiß und staubig in Kathmandu.
Mittag aßen wir eine Kleinigkeit im Hotel. Ich bestellte einen großen Obstsalat. Shopping in ThamelDieser passte in eine ganz normale Dessertschüssel, mit anderen Worten, er war nicht besonders groß. Heinz legte sich ins Bett und ich wollte noch einmal zum Supermarkt. Dieser war aber, weil Sonnabend war, geschlossen. So ging ich noch ein bisschen spazieren und entdeckte dabei das richtige Geschenk für Conny. Ich werde es ihr geben, wenn ich ihr den Heiratsantrag mache. Es ist ein Ring aus Gold mit einem Rubin und zwei Diamanten. Und weil ich von Natur aus übervorsichtig bin, ließ ich ihn bei einem anderen Juwelier überprüfen.
Im Hotel zurück, legte ich mich ins Bett und schlief ein. 17.00 Uhr wachte ich auf und ging aufs Dach, um die Hose zu trocknen, welche ich vorher gewaschen hatte. Nachdem wir die Melone gegessen hatten, die ich von meinem Mittagsspaziergang mitgebracht hatte, brachen wir um 17.30 Uhr noch einmal in die Stadt auf.
Abendbrot aßen wir auf der Dachterrasse des Cafés, in welchem wir schon frühstücken wollten. Dabei mussten wir feststellen, dass die Bedienung nicht die schnellste war. Aber die französische Zwiebelsuppe und die Pizza waren relativ schmackhaft. 19.45 Uhr waren wir im Hotel zurück und ich setzte mich in die Hotelhalle, um mein Tagebuch zu schreiben. Hier stellte ich wieder fest, wie klein die Welt ist.

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